Meine Pläne für ein neues Jahr mit Heaven

Die erste Woche des neuen Jahres habe ich dafür genutzt, mir ein paar Gedanken zu machen, was ich 2018 so alles vorhabe. Heaven wird im Mai 3 Jahre alt und ist in den letzten Monaten deutlich erwachsener geworden. Sie hat richtig Lust aufs Arbeiten und auf Aktivität, ist aufmerksamer und konzentrierter geworden und hat kaum noch Lust aufs Spielen mit anderen Hunden (das ist ein bisschen schade, aber was solls 😉 ). Wir haben im letzten Jahr schon einiges zusammen ausprobiert u.a. verschiedene Trick- und Hundesport -Kurse besucht.

Ich bin ein Mensch, der gern viele Dinge ausprobiert und Neues lernt und kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich mit Heaven einen tollen Hund an meiner Seite habe, der ebenfalls für alles zu haben ist <3

Also habe ich mir für 2018 vorgenommen:

 

Eine mehrtägige Fluss-Fahrradtour

Woop woop! Natürlich stehen Fahrradtouren ganz oben auf meiner Liste. Im letzten Jahr habe ich mit Heaven erstmal nur Tagestouren unternommen. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. Ich träume von einer mehrtägigen Fluss-Radtour im Frühjahr mehrtägige Fahrradtour mit Hund Fahrradfahren mit Hund(bevor die Temperaturen ansteigen und sich die Radwege mit Ausflüglern füllen 😉 ). Welcher Fluss es sein wird, weiß ich noch nicht so genau. Aber über meine Vorbereitungen werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten! 🙂 

 

Eine gute Balance im Hunde-Alltag finden

Balance im Alltag mit HundIm Großen und Ganzen war ich zufrieden mit meinem Hunde-Alltag und Zeitmanagement im vergangenen Jahr. Heaven war wenig alleine, hatte viele Ruhephasen und auch einen guten Anteil Action im Leben 🙂 Aber ich habe auch gemerkt, wie mein Stresslevel Auswirkungen auf meinen Alltag mit Heaven hatte. In beruflich anstrengenden Phasen habe ich wenig Neues mit Heaven unternommen und bin das Üben von Tricks oder Alltagssituationen sehr planlos und hektisch angegangen. Stress wird zwar sicher auch im neuen Jahr vorkommen, aber ich nehme mir fest vor eine gute Job-Hund-Balance immer im Auge zu haben 🙂

 

Einen Hunde-Buddy finden

Schon seit einiger Zeit habe ich die Idee im Kopf, einen Hunde-Buddy für mich und Heaven zu finden. Es wäre doch super, ein Hunde-Mensch-Team zu kennen, mit dem sich Heaven sich und ich mich gut verstehe. Man könnte sich regelmäßig treffen und im Notfall hätte man jemanden, der den jeweils anderen Hund betreuen könnte. Die Hunde kennen sich, die Menschen kennen sich – keine “fremde” Hundepension wäre nötig. Heaven ist auch ein angenehmer, entspannter Hund, mit nur wenigen Punkten in ihrem “Benutzerhandbuch” 😉 Es muss doch irgendwo ein Hunde-Mensch-Team geben, das zu uns passen würde 🙂 Der Zufall hat uns bisher noch nicht zusammengebracht, also mache ich mich mal auf die Suche 😉

 

Nasenarbeit und Zielobjektsuche (ZOS)

Ich glaube (fast) alle Hunde stehen drauf mit ihrer Nase zu arbeiten – Heaven ebenfalls. Bisher sucht sie mit Feuereifer Leckerlis, die ich in hohem Gras, im Laub oder in Baumrinden verstecke.Sport mit Hund Es wird ihr echt nie langweilig! Was läge also näher, als ihre Leidenschaft etwas auszubauen, zu variieren und zu präzisieren? Ich freue mich besonders auf einen Workshop bei Carola Henniger der im März in der Nähe von Berlin stattfinden wird. Heaven wird viel Spaß dabei haben und hinterher völlig platt sein 😉

 

Hoopers Agility

Ich muss zugeben, Agility ist wohl der erste Sport, der einem einfällt, wenn man einen Border-Collie-Mix hat 😉 Auch ich habe mich im letzten Jahr nach Hundesportvereinen umgesehen, um Agility auszuprobieren. Allerdings habe ich (noch) keinen Verein gefunden, der mir sympathisch war und gleichzeitig in meiner Nähe lag. Dafür ist mir ein Tagesseminar bei Birgit Krönung-Richter zum Hoopers Agility über den Weg gelaufen und ich habe mich sofort angemeldet.

Sport mit HundIm Gegensatz zum klassischen Agility, kommt Hoopers ohne Sprünge und hohe Hindernisse aus. Die Hindernisse im Hoopers sind Tunnel, Fässer und “Hoops” (so eine Art Tor oder Bogen, durch den der Hund läuft). Eine weitere Schwierigkeit dabei ist, dass der Mensch nicht mit seinem Hund durch den Parcour läuft, sondern seinen Hund aus der Entfernung führt.

Das passt perfekt zu Heaven und mir 🙂 Denn Heaven tendiert momentan dazu eine Anweisung zu bekommen und dann wie auf Autopilot diese Aufgabe auszuführen. Während sie eine Aufgabe ausführt, hält sie praktisch keinen Kontakt zu mir. Sie zwischendurch anzusprechen, um die Aufgabe zu ändern oder zu verlängern, ist schwierig. Und um eine neue Aufgabe zu erhalten, kommt sie immer erstmal zu mir zurück 😀 Also bisher ist nichts mit “auf Distanz führen” 😉 Das wird eine prima Herausforderung!

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