Interview / Sarah Scibetta & Bisco & Ela

Sarah wohnt mit ihrer Familie und ihren beiden altdeutschen Möpsen Bisco (2 Jahre) und Ela (1 Jahr) am Stadtrand von Heusenstamm, eine kleine Stadt im grünen Hessen. Nachdem Sarah schon länger wieder von einem Hund in der Familie geträumt hatte, ist sie eher durch Zufall auf den altdeutschen Mops gekommen. Es war Liebe auf den ersten Blick und so zog Bisco ein. Ein Leben ganz ohne Mops ist völlig sinnlos (laut Loriot 😉 ) – mit einem Mops ist es schon toll, aber ein Leben mit zwei Möpsen ist einfach wunderbar! Also zog vor einem knappen Jahr auch Ela nach Heusenstamm.
Ela ist wie Bisco ein altdeutscher Mops, dass heißt im Gegensatz zum “klassischen” Mops haben die beiden eine leicht vorgelagerte Schnauze, etwas mehr Nase (was den Hunden die Atmung erleichtert), etwas mehr Hals und eine höhere Statur.
Trotzdem sind die beiden keine Sportler, die Kilometer um Kilometer am Rad abreißen. Das Fahrrad (oder besser gesagt der Fahrradanhänger) hat für die beiden daher vielmehr eine Komfort-, als eine Fitnessfunktion.

„Den Fahrradanhänger haben wir in unseren Alltag integriert und möchten nicht mehr darauf verzichten. Eine kurze Fahrt in die Stadt, meine Tochter vom Hort abholen oder eine Fahrradtour mit Freunden – Die Hunde sind immer dabei, ohne, dass man das Auto nehmen muss!“ (Sarah)

Sarah legt die kurzen Alltagswege in der Kleinstadt am liebsten ohne Auto zurück. Bis in die Innenstadt oder zum Hort ihrer Tochter sind es etwa 2,5km. Mit den Hunden läuft man dann locker 30min. Das ist noch ganz vertretbar. Die Hundeschule liegt allerding schon am anderen Ende der Stadt. Die 4km bis dorthin sind dann doch etwas zu weit für einen Spaziergang. Vor allem, weil sich die Hunde ja in der Hundeschule anstrengen und konzentrieren und nicht schon geplättet dort ankommen sollen. Hinzu kommt der Rückweg! Aber dann immer gleich das Auto nehmen? Das Fahrrad ist da eine super Alternative! Und die Hunde?
Als Bisco noch alleine in der Familie war, hatte sich Sarah zunächst einen großen Fahrradkorb für den Gepäckträger gekauft. Bisco hat die Fahrten im Korb sehr genossen und konnte immer mit von der Partie sein. Als Ela dann einzog, musste ein größeres Vehikel her, damit auch sie die Vorzüge eines Mops-Taxis genießen konnte. Also machte sich Sarah auf die Suche nach einem passenden Fahrradanhänger.

Die Wahl eines Fahrradanhängers

Vor dem Kauf des Fahrradanhängers hat Sarah eine ganze Weile recherchiert. Am Ende hat sie sich für einen Anhänger von Doggyhut entschieden. In weiser Voraussicht ist der Anhänger schon eine Nummer größer ausgefallen (das Mops-Rudel könnte ja bald noch etwas wachsen). Die Innenmaße des Anhängers sind 82cm x 56,5cm x 66cm bei einem Leergewicht von 14,5kg. Die erlaubte Zuladung des Anhängers sind 40kg – Ela und Bisco wiegen zusammen ca. 16kg – Passt alles 🙂 Preis des Mops-Taxis ca. 130€.

Sarahs Entscheidungskriterien bei der Wahl des Fahrradanhängers waren:

  • Preiß
  • groß genug für 3 Hunde
  • Luftbereifung (damit hatte sie bereits gute Erfahrungen beim Fahrradanhänger ihrer Tochter gemacht)
  • gute Belüftung durch große Fenster
  • Einstieg vorne und hinten
  • Federung (damit die Hunde nicht so durchgeschüttelt werden)

Obwohl altdeutsche Möpse durch ihre Kurzschnäuzigkeit keine Ausdauersportler sind, macht Sarah mit Bisco auch Agility. Nicht auf Zeit und unter Druck, sondern nur zum Spaß 🙂
Er ist eben ein junger Hund, der Spaß an Bewegung hat. Mit Bisco hat Sarah auch schon mal eine Mini-Fahrradtour durch den Wald unternommen oder ist mit ihm in gemächlichem Tempo die 2,5km zum Hort gefahren, um ihre Tochter abzuholen. Wenn Ela älter ist, möchte Sarah auch mit beiden Hunden ab und zu eine 30-minütige, gemütliche Fahrrad-Runde im Wald oder Feld drehen. Eine kleine Abwechslung im Mops-Alltag ist Fahrradfahren auf jeden Fall!
Als Sarah und ihre Familie im letzten Sommer allerdings eine längere Radtour gemacht haben, sind Bisco und Ela im Fahrradanhänger mitgefahren, haben die Pfoten ruhen lassen und die Landschaft genossen.

Training “Fahren im Fahrradanhänger”

Der Fahrradkorb, in dem Bisco anfangs mitgefahren ist, wurde hinten am Fahrradrahmen befestigt. So konnte der Fahrradkorb mitschwingen und Unebenheiten der Straße wurden gut ausgeglichen. Bisco hat sich sehr schnell an den Korb gewöhnt. Zur Gewöhnung hat Sarah zunächst den Korb auf den Boden gestellt und Bisco rein- und rausgehoben. Danach hat sie das Training langsam gesteigert und Bisco zuerst am stehenden Fahrrad im Korb sitzen lassen, dann das Fahrrad im Garten geschoben, bis es eine langsame Runde um den Block und dann die ersten Fahrradtour in die Stadt wurde. Bisco hat den Korb schnell akzeptiert und genießt das Fahrradfahren. Auch der Umstieg vom Fahrradkorb in den Fahrradanhänger war für den jungen Mopsrüden kein Problem.

Bei Ela hat das Training ein bisschen länger gedauert. Das Gewackel und die Bewegung im Anhänger, dazu noch das geschlossene Verdeck waren ihr nicht ganz geheuer. Biscos entspannte Anwesenheit im Hänger hat Ela leider auch nicht geholfen, sich daran zu gewöhnen. Also hat Sarah angefangen mit Ela einzeln zu üben. Mit vielen Leckerlis und sehr sehr vielen Anhänger-Spaziergängen um den Block hat Ela dann nach und nach ihre Abneigung überwunden und fährt jetzt mit Bisco zusammen im Anhänger.

 


 

Sarah schreibt auf ihrem Blog über das schöne Mops-Leben und den Aufbau ihrer Hobbyzucht der altdeutschen Möpse. Alle Neuigkeiten über Ela und Bisco findet ihr hier:
elaswelt.de
facebook.com/hundeblogelaswelt/

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