Woran erkenne ich, dass mein Hund erschöpft ist?

Anzeichen für Erschöpfung Ermüdung beim Hund Sport

Während der Trainings- und Aufbauphase (aber auch später auf jeder Tour, die ihr gemeinsam unternehmt!), solltest du besonders auf mögliche Zeichen der Erschöpfung deines Hundes achten. Wenn dein Hund müde wird, solltest du eine Pause einlegen, denn dann besteht die Gefahr einer Überanstrengung und damit verbundene Kreislaufprobleme.

 

Daher solltest du auf folgende Anzeichen für Erschöpfung achten:

  • dein Hund wird langsamer und tendiert dazu, hinter deinem Bein zu laufen oder bleibt sogar hinter dir zurück
  • dein Hund hechelt stark, die Zunge hängt sehr weit heraus und er atmet schneller
  • dein Hund legt sich sofort hin, sobald du langsamer wirst oder er läuft etwas voraus, um dann liegend und hechelnd zu warten bis du aufgeschlossen hast
  • dein Hund kommt nach dem Training oder der Radtour schlecht zur Ruhe und läuft gestresst herum oder dreht völlig auf

 

Während du bei einigen Anzeichen noch eine Pause einlegen kannst, merkst du es manchmal erst später, dass du es mit dem Training vielleicht etwas übertrieben hast. Wenn du noch Schwierigkeiten hast, deinen Hund richtig einzuschätzen, empfehle ich dir ein Trainingstagebuch zu führen. Hier kannst du vermerken, wie dein Hund auf welche Anstrengung reagiert, wie viel er danach schläft und ob er gestresst scheint.

Manche Hundetypen und -rassen sind anfälliger für Überanstrengung, weil ihnen durch gezielte Zucht der “Stop”-Knopf fehlt. Dazu zählen Arbeitshunderassen und vor allem Hütehundrassen. Da sich Schäfer nicht leisten konnten eine Herde zu verlieren, weil ihr Hund gerade zu müde ist, wurde bei der Zucht darauf geachtet, dass die Hunde selten Anzeichen von Erschöpfung zeigen. Sie sollten nicht selbstständig entscheiden, wann sie zu müde zum Arbeiten sind. Hütehundbesitzer müssen daher besonders achtsam sein und für ihren Hund entscheiden, wann es genug ist, damit der Hund sich nicht verausgabt.